Herzlich willkommen zu aktuellen Nachrichten aus meiner Massagepraxis.

 

Hier findest Du auch Zitate, Berichte, Buchempfehlungen und meine ganz persönlichen Gedanken zu Themen die mich bewegen. Wenn du dich angesprochen fühlst, Austausch suchst oder Fragen hast,  kontaktiere mich per Mail.

 

Namaste, Rosa.

 

 

 

Praxisinfo August 2021

 

DIE PRAXIS IST GEÖFFNET

 

 

 

Liebe Freunde und Klienten,

 

ab sofort sind bei mir wieder Termine für ayurvedische Massagen buchbar.

 

Informiere dich unter "ANGEBOT" (kleiner Tip, unter Beratungsgespräche findest du mein neuestes, kostenloses Angebot "Walk with me")

 

Weiterhin sind zum Schutz und zur Sicherheit ALLER einige Regeln norwendig:

 

In meiner Praxis gilt die 3 G- Regel!

Das heißt, du bist geimpft, genesen, oder getestet (Vorweis eines aktuellen, negativen PCR Testes)

Maske bis zur Liege.

Wenn möglich bringe deine eigenen Handtücher und Badeschlappen mit.

In Lappersdorf steht dir eine Dusche zur Verfügung.

 

 

 

Sowohl der Praxisraum in Lappersdorf,

(Am Bodenacker 8)

sowie der Raum in Leonberg

(93142 Maxhütte-Haidhof, OT Leonberg, Biergredweg 8) 

sind bis auf weiteres geöffnet.

 

 

Ich freue mich auf dich!

 

 

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Wer sich für meine persönlichen Gedanken interessiert, nutzt mein Angebot, mich per Mail oder telefonisch zu kontaktieren oder findet hier in meinem Homepage-Blog kleine persönliche Briefe zu meiner Sicht der Themen die uns ALLE bewegen.

 

 

 

Rosa's Blog

 

 

Brief1 , 04.06.2020

 

Die Welt befindet sich in einer seltsamen Zeit. Unterschiedliche Anweisung aus unterschiedlichen Ländern verwirren uns. Nicht nur die Regierungen ändern ständig ihre Regeln, auch jeder Einzelne ist familiär und beruflich mit ständigen Anpassungen konfrontiert. Ich wünsche mir mehr Ruhe in all den Schwankungen.

 

Unsere familiäre Situation verlangt Rücksicht.

Unser vier Personen Haushalt ist nun zusätzlich mit Home Office und Online Studium etwas unruhiger geworden. Die Raumnutzung hat sich vorerst verändern müssen. Zum Andern halte ich es für sehr wichtig die offiziellen Anforderungen der Behörden an eine "verantwortungsvolle Distanz und Hygiene einzuhalten. Letzendlich soll doch dieses komplexe Regelwerk die Infektionskette unterbrechen.

 

Jedoch läge es bei meinen Ölmassagen in der Natur der Sache, dass man sich so Nahe kommt, dass Masken keinen Schutz bieten. Mich für die radikale Akzeptanz dieser Situation zu entscheiden dauerte etwas.

 

Natürlich ist das menschliche Bedürfnis nach Körperkontakt, Entspannung, Mitgefühl, menschlicher Wärme und Hilfe in schwierigen Situationen gerade jetzt sehr groß. All das sind wichtige Aspekte meiner ayurvedischen Arbeit. Diesen Anforderungen komme ich jedoch dann am Besten nach, wenn mein eigenes Gleichgewicht vorhanden ist.

 

Diese "gesamtgesellschaftlichen Disbalance" können wir wohl nur ausbalancieren, indem wir unsere Selbstfürsorgekompetenz erweitern.

 

Jetzt erstmal nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen, wirkt im ayurvedischen Sinne ausgleichend. Balance herstellen indem wir die Vergangenheit ruhen lassen, Planungen für die Zukunft sein lassen und uns um das JETZT kümmern.

 

Liebe Ayurveda-Freunde wir gehen gemeinsam und doch jeder auf ganz individuelle Weise weiter, bis wir uns wiedersehn.

 

 

Namaste, Rosa.

 

 

 

Brief2 , 13.06.2020

 

Liebe Freunde des Ayurveda,

 

im Sinne von "BESINNUNG" auf das was wesentlich ist, nutze ich das "sozial distancing" und baue es bewusst aus auf eine persönliche, mehrmonatige Sabbatzeit die ich der Erneuerung meiner Gesundheit und dem intensiven Studium der Yogasutren widmen möchte.

 

Nachdem ich nun Tag für Tag, wie die meisten von uns, alle erdenklichen rationalen und emotionalen sowie körperlichen Phasen durchlaufe um mich in den allgemeinen Schwankungen dieser Zeit zu stabilisieren fand ich für mich diese gangbare und gleichzeitig sinngebende Lösung. Bitte verzeiht mir diesen temporären Rückzug, für mich erfüllt sich dadurch ein jahrelanger Traum.

 

Ausschlaggebend war, eine Musikprofessorin, die nachsinnend über das Wort "CORONA" sagte, dass in der frühen Musikgeschichte das Wort CORONA als Zeichen für PAUSE zwischen den Noten verwendet wurde. Gleichbedeutend mit STILLE/RUHE. Das deckte sich so sehr mit meiner eigenen Sinnsuche in dieser gesamtgesellschaftliche Krise. Wenn es einen Sinn ergeben soll, so dachte ich mir, dann den, dass wir durch dieses "Zurückgeworfensein" auf uns selbst, durch diese Pause, die Chance nutzen, unsere wahren Bedürfnisse von den unsinnigen Wünschen zu trennen.Tausende von Wünschen die uns Zeit stehlen und nur kurzfristig befrieden.

 

Was habe ich nur für ein Glück.

 

Ich bin gesund, habe einen Garten, lebe in einem Familienverbund und nun schenke ich mir auch noch Zeit um all das zu genießen. Zu allem Überfluß steht mir durch die "alten Schriften" eine unendliche Quelle von "Wissen über das Leben" zur Verfügung. Ich brauche mir nur zu nehmen.

Die Sutren sind vielfältig, intelligent, praktisch, sinnlich und im Hier und Jetzt anwendbar.

 

Es gibt unzählige Übersetzungen und Interpetationen Patanjali`s Yogasutren, in der Historie fast ausschließlich von Männern für Männer geschrieben. Ich erlebe jedoch, Frauen denken, fühlen, lernen und handeln anders.

 

Mein Buchtipp: Nischala Joy Devi, Die verborgene Kraft des Yoga, Eine weibliche Sicht der Sutras.

 

Die lebensbejahende Lehre des Ayurveda, der zusammenfassende und haltende Rahmen der Yogasutren, und die regelmäßige Zeit für Kontemplation über Hier und Jetzt sind für mich jetzt erstmal die stabilisierenden Helfer in schwankenden Zeiten.

 

 

Lasst uns als integere Gesellschaft in Achtsamkeit, Mitgefühl und Frieden dieser besonderen Zeit begegnen.

 

Herzlichst, eure Rosa.

 

 

 

Brief 3, 20.09.2020

Hallo liebe Freunde,

 

meine Sabbatzeit geht langsam zu Ende, ich komme gestärkt und erneuert zurück. Dankbar und aufgefüllt mit Mitgefühl denjenigen gegenüber die durchhalten, aushalten, weitermachen mussten um für ihr eigenes Überleben und das vieler anderer zu sorgen.

Dankbarkeit für meine Familie die mich "lässt", dankbar für das Haus in dem ich wohne, dankbar für den gesunden Körper in dem ich wohne, und dankbar für die Menschen die sich trotz aller Belastungen in Gelassenheit üben um mir ein freundliches Lächeln durch ihren Mund-Nasen-Schutz zu schenken.

 

Die Dynamic der letzten Tage lässt mich staunen und diese Zeilen verfassen.

 

Wie aus dem NICHTS kam der Entschluss: JA, ich kann und werde meine Arbeit vortsetzen.

Ebenso aus dem Nichts kam der passende Workspace und die Überzeugung, dass mit einem schlankeren Angebot alle Bedingungen würdig erfüllt werden können.

 

Dieses angenehme, zufriedene Gefühl von "Ja, es ist gut, so wie es ist" möchte ich durch diese Zeilen heute mit euch teilen.

 

Herzlichst, Rosa.

 

 

 

 

 

An meine treuen "Ayurveda-Fans"                                                    Brief 4, Dezember 2020

 

 

natürlich ging auch an mir die Nachricht über einen erneuten Lockdow nicht spurlos vorbei. Wie viele andere auch, die es wieder traf, begleitete mich anfänglich persönliche Enttäuschung, mitten im "Aufwind" ausgebremst zu werden.

 

Doch mir ist auch bewusst, dass die Solidarität unter der Bevölkerung äußerst unterschiedlich ausgelebt wird und bisher reichte sie nicht aus um das Virus zu stoppen.

 

Was ist jetzt? An was halte ich mich? Was tue ich, was lasse ich? Wie geht es weiter?

 

Wieder still werden und horchen. Dann... Alle Zeichen sprechen deutlich und dringend zu mir.

 

Winterzeit, Zeit der Stille des Rückzugs.

Raunächte, Zeit für Kontemplation, Rückschau, Vorausschau.

Weihnachtszeit, Zeit der Liebe, Dankbarkeit und Neugeburt.

Coronazeit, Zeit des Abstands, des Verzichts, des Reduzierens.

 

Im ayurvedischen Jahresrad wird der Frühwinter als Vatazeit bezeichnet. Hält man sich in der Natur auf,

spürt und sieht man die Vata-Eigenschaften. Weit und raumgreifend, trocken und kalt, leicht wie Schneeflocken, luftig und windig, wechselhaft, verletzlich, schutzsuchend. Vata leidet unter Ängsten bei fehlender Stabilität. Und neigt dazu sich in Arbeit und Sport zu verausgaben um sich abzulenken.

 

Dabei wäre das genaue Gegenteil so helfend, ausgleichend und heilend für Vata. 

 

Zeigt alles um uns und in uns Vata-Eigenschaften, sollten wir unseren Verstand einsammeln und dafür sorgen, dass wir weniger tun und mehr ruhn. Dass wir emotionaler Kälte mit Mitgefühl für uns und anderen begegnen. Dass wir physischer Kälte warmes, frischgekochtes Essen, heißen Ingwertee und wärmendes Fußbad entgegensetzen. Dass wir der Wechselhaftigkeit die Regelmäßigkeit und Einfachheit anbieten.

 

Liebe Ayurvedafreunde, ich folge also gehorsam den alten ayurvedischen Empfehlunge.

Und es zeigt bereits seine positive Wirkung. Wärme entsteht, Zuversicht und Akzeptanz wächst.

 

Jedoch allem voran sollten wir die achtsame Gegenwärtigkeit setzen.

 

Besonders dann wenn wir uns mit Rückschau und Vorausblick beschäftigt haben, sollten wir weder in der Erinnerung an "früher war alles besser" noch in der Sehnsucht nach "bald ist alles endlich so wie ich es will" hängen bleiben. Stattdessen sollten wir versuchen jeden einzelnen Augenblick, jeden neuen Morgen, jede Geste, jedes Wort, jedes Essen, jede Begebenheit die daher kommt als einmalig und sogegeben betrachten und als zu uns gehöhrend akzeptieren.

 

Denn was hilft mir die Antwort auf die Frage: Wie geht es weiter?

Wenn ich nicht beantworten kann: Für was alles kann ich dankbar sein in diesem Moment?

 

Auch das zeigt Wirkung noch während ich es tue. Eisige Starre als Pseudoschutz schmilzt, wird ersetzt durch Dankbarkeit. Das weihnachtliche Gefühl von Familie und Gemeinschaft mischt sich mit Echtsein-Menschsein. Liebe und Gesundheit bekommen tiefere Bedeutung.

 

Schau zu dir, tu dir gut, bleib einfach und lebe jetzt.

Namaste, Rosa.

 

 

 

Brief 5, August 2021

Liebe Freunde des Ayurveda,

es ist Zeit.

 

Zeit für Öffnung, Zeit für Wandel, Zeit für Rückblick und Vorschau.

Um dieser Gegenwart noch mehr gegenwärtig zu werden. Um zu begreifen was um uns geschieht und was es in uns erwirkt. Empfindsame Menschen fühlen das Weltgeschehen manchmal so verrückt, verwirrt, dann wieder ganz klar. 

 

Klar ist jetzt ich werde weiter massieren. Und mich weiter Ausbilden.

 

Ständig in der Selbstregulation, suchen wir nach Stille, Ruhe, Einfachheit in der Meditation, in der Natur, oder indem wir uns entrümpeln.

Es scheint mir die Selbstfürsorge bekommt gerade einen hohen Stellenwert, also suchen wir nach altbewährten Heilmethoden wie Garten-Therapie, bessern unser Wissen über heimische Kräuter auf und erweitern unsere Hausapotheke und unsere Kochkünste.

 

Wir sind für uns verantwortlich. Und dann sind wir es für Andere.

 

Sicherheit für ALLE würden wir uns wohl wünschen und probieren es mit Impfung, Maske und Abstand.

 

Einen sauberen Planeten und ein verträgliches Klima ohne Wetterkatastrophen würden wir uns wünschen, also versuchen wir plastikfreier zu leben und überlegen in diesem September ganz genau welche Partei uns dabei in Zukunft wohl helfen wird.

 

Wer Schuld ist an ALLEM und wer RECHT hat beurteilen wir manchmal einfach, schnell und radikal.

Ich ertappe mich immer wieder dabei.

 

Worauf kommt es wirklich an? Jetzt? Hier?

 

Ich meine es ist die Liebe. Der Grundstock für Leben.

 

Liebe ich mich genug um mir täglich meine Fehlbarkeiten, mein Unwissen und Unachtsamkeiten in diesem Welt-System zu vergeben?

Liebe ich meine Mitmenschen genug um ihnen ihr Fehlverhalten, Ihr Unwissen, ihre Unachtsamkeiten zu verzeihen.

Liebe ich die Natur, die Lebensräume anderer Lebewesen und unseren gesamten Planeten genug um meine Fehl-Gewohnheiten zu verändern?

Achte, ehre und bewahre ich das was da ist? Meinen Körper, meinen Geist, meine Beziehungen, mein Umfeld?

 

Ich versuche es mit Ayurveda, dem "Wissen vom Leben".

Und momentan mithilfe der "großen Invokation".

 

Mit einer Invokation, dem "Anrufen" oder "Hinein-Rufen", bedienen wir uns einer magischen Technik, von der wir glauben Hilfe zu bekommen wenn unser eigener Handlungsradius ausgeschöpft ist.

Wir rufen sozusagen in unseren Körper und Psyche den GLAUBEN wach, an eine übergeordnete Kraft die uns unterstützen wird.

Die "Große Invokation" gehört keiner Religion, Gruppe oder Sekte. Es ist ein Menschheitsgebet ohne religiöse Zuordnung, auch wenn ich darin das Wort "Gott" benutze. Jeder kann sie nutzen.

Aufgeschrieben hat sie Alice Barley.

 

Aus dem Quell des Lichts im Denken Gottes

Ströme Licht herab ins Menschen-Denken

 

Es werde Licht auf Erden.

 

Aus dem Quell der Liebe im Herzen Gottes

Ströme Liebe aus, in alle Menschen-Herzen

 

Möge Die Einheit (oder der Eine) wiederkommen auf Erden

 

Aus dem Zentrum das den Willen Gottes kennt

lenke planbeseelte Kraft,

die kleinen Menschenwillen zu dem Ziel,

dem die Meister wissend dienen

 

Durch das Zentrum das wir Menschheit nennen

Entfalte sich der Plan der Liebe und des Lichtes

 

Und siegle zu die Tür zum Übel

 

Mögen Licht und Liebe und Kraft

den Plan auf Erden wieder herstellen.

 

 

Im Ayurveda gibt es die Empfehlung unseren Geist (Psyche) regelmäßig zu reinigen und mit neuer Kraft aufzuladen. Dazu werden unter anderem "MANTREN" ähnlich wie dieses Gebet benutzt. Es heißt, Worte, Klang, Sprache, haben heilende...(umgekehrt auch zerstörende) KRAFT.

 

Schaut zu euch und um euch, in Liebe, Rosa.